Abschlussfeste der Schülerinnen und Schüler der Montessori Schule Peißenberg
Zwei unvergessliche Feste fanden Ende Juli im Stroblwirt Oberhausen statt. Der 9. Jahrgang und der 10. Jahrgang der Montessori Schule Peißenberg wurde feierlich verabschiedet.
Beide Abende waren so herzlich und individuell gestaltet, wie auch die pädagogische Begleitung der Montessori Schule geprägt ist von Wertschätzung, Eigeninitiative und Freude am Tun.
Es gab allen Grund zur Freude! Alle Schülerinnen und Schüler haben deren Abschlüsse geschafft. Zum Teil mit hervorragenden Noten. Und das obwohl, oder wie der Schulleiter, Herr René Fritzsche bei seiner Rede erklärte, gerade weil die Schülerinnen und Schüler der Montessori Schule eine andere Form der Pädagogik lernen durften. Montessorisches Lernen lebt davon, dass Schüler sich Zeit nehmen dürfen. Dass sie eigene Wege finden. Dass sie Fragen stellen, Dinge ausprobieren, Fehler machen, noch einmal neu ansetzen und irgendwann zu einer Lösung kommen, die wirklich die des einzelnen Schülers ist. „Eine Abschlussprüfung funktioniert anders“, so Fritzsche, „da gibt es eine feste Zeit, vorgegebene Aufgaben, Erwartungshorizonte, Punkte, Noten und meistens ziemlich wenig Raum für einen besonders kreativen Umweg.“ Und die Schülerinnen und Schüler schaffen es! Sogar besonders gut!
„Denn wer gelernt hat, selbstständig zu denken, kann auch mit vorgegebenen Aufgaben umgehen. Wer gelernt hat, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen, kann sich auch diszipliniert auf Prüfungen vorbereiten. Und wer gelernt hat, sich selbst zu organisieren, der kann auch dann bestehen, wenn plötzlich alles enger, schneller und formaler wird.“ so Fritzsche.
Und so gab es allen Grund zur Freude und zum Fest! Der 9. Jahrgang begeisterte durch eine Tanzeinlage. Und was kann es Schöneres geben, als dass man von seinen Lehrkräften mit zwei besonderen Liedern verabschiedet wird?! „Forever Young“ sangen Lehrkräfte Karoline Thoma und Craig Gerber für deren anvertraute Jugendliche. Craig Gerber vielleicht auch ein bisschen für sich selbst. Denn er geht „nach dem schönsten Schuljahr seiner Schullaufbahn und einer unvergesslichen Klasse in den Ruhestand“, wie er voll Freude und Stolz, aber auch wehmütig verkündete.
Klasse Sirius (9. Jahrgang):
Aebersold Selina, Babicz Viktoria, Bauer Enya, Bauer Loreen, Erlacher Tristan, Festner Niklas, Grünwald Ludwig, Grzenia Arne, Häckl Laura, Hartmann Sophie, Ignatow Felix, Krabler Lina, Kunze Yannis, Pollok Rosa, Roth Amelie, Saragosa Jaron, Schnaubelt Silas, Schneider Jakob, Seibel Gabriel, Vogt Pauline, Walterspiel Jakob, Wander Leopold, Weimeir Hermine
16 Schülerinnen und Schüler bleiben an der Montessori Schule und streben den Mittleren Schulabschluss an. 2 gehen ins Ausland, 5 Schülerinnen und Schüler machen eine Ausbildung.
Klasse Neptun (10. Jahrgang):
Burger Jakob, Cramer Eliana, Fabra Kobsch Xan, Gödan Lennart, Gstaiger Marlene, Handow Katharina, Henckel Finn, Kunert Jonas, Landhofer Lukas, Perchtold Elena, Perchtold Elias, Perchtold Matilda, Ratcliffe Emma, Rau Moritz, Scales Miro, Spatola Valerio, Stolz Emil, Thiede Cosima, Thum Carlotta
12 Schülerinnen und Schüler gehen weiter auf die Fachoberschule nach Weilheim, eine Schülerin an die Montessori Oberschule nach München, 3 streben eine Ausbildung an, davon ein Schüler die Holzbildhauerschule in Oberammergau, eine Schülerin strebt das Österreichische Abitur an, eine Schülerin geht ins Ausland und ein Schüler weiß noch nicht, welchen Weg er einschlägt.


