Die 5 Säulen

Unsere Schule wird von insgesamt fünf Säulen getragen. Die Montessori-Schule lebt von der aktiven Zusammenarbeit aller Säulen. Das Konzept des Montessori-Landesverbandes Bayern e.V.  „Eine Schule für alle“ ist verbindliche Richtschnur. Unsere Säulenstruktur, die Aufgaben, die Rechte und Pflichten, die sich hinter jeder dieser Säulen verbergen, werden im Folgenden für die Schule dargestellt. Sie gilt in entsprechender Form auch für das Kinderhaus und für den Kinderhort.

1. Säule: Der Vorstand & der Aufsichtsrat

Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat ernannt. Er ist dem Aufsichtsrat rechenschaftspflichtig.


Frau Katharina Hänel
seit 1. September 2019 hauptamtlicher Vorstand der Montessori-Fördergemeinschaf Weilheim-Schongau e.V.

Der Aufsichtsrat des Montessori Fördergemeinschaft Weilheim-Schongau e.V. 2022Der Aufsichtsrat wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat besteht aus 6 Räten.
Vorsitzender:
Herr Christoph Borchardt
Räte:
Herr Ingo Böhme, Herr Horst Martin, Herr Thomas Pollok, Frau Sabine Witter, Herr Frank Zellner

2. Säule: Verwaltung und Abteilung Haustechnik

Die Verwaltung besteht aus der Verwaltungsleitung,
den MitarbeiterInnendes Sekretariates und der Buchhaltung/Verwaltung und
den Mitarbeitern der Haustechnik.

3. Säule: Leitung & Team

Jede Einrichtung hat ihre Leitungen und das pädagogische Team. Nähere Informationen sind unter den jeweiligen Einrichtungen zu finden.

4. Säule: Die Eltern

Die Einrichtungen leben von der Umsetzung der Montessori-Pädagogik aller Beteiligten. Die aktive Mitarbeit der Eltern ist eine existenzielle Notwendigkeit.

Die Mitverantwortung der Eltern liegt in folgenden Punkten: Die Eltern sind gehalten, sich aktiv mit der Montessori-Pädagogik auseinander zu setzen, an den Elternabenden und Elterngesprächen teilzunehmen. In der Schulaufnahmegebühr ist die Teilnahme an einem Elternseminar finanziert.

5. Säule: Schüler*innen

Schülermitverwaltung (SMV)

Jede Klasse wählt aus ihrer Mitte jährlich zu Schuljahresbeginn zwei Klassensprecher. Im zweijährigen Turnus werden zwei Schülersprecher von der Schulgemeinschaft gewählt. Zwei Vertreter der Schülermitverwaltung nehmen regelmäßig an den Sitzungen der Drehscheibe beratend teil. Die Schülersprecher laden regelmäßig, gegebenenfalls wöchentlich alle Klassensprecher zu Klassensprechersitzungen ein und leiten diese. Begleitet werden sie dabei von den Vertrauenslehrern. In diesen Versammlungen werden die an der Schule aktuellen Themen kritisch diskutiert. Oftmals werden daraus Veränderungswünsche oder Vorschläge geboren. Bereiche wie Pausengestaltung, Pausenverkauf, Jahresaktionen und vieles mehr werden hier besprochen, Verfahrensweisen abgestimmt und Wünsche an die entsprechenden Gremien der Schule weitergeleitet.

Schüler, die durch wiederholte Regelverstöße aufgefallen sind, werden zu einem Gespräch in das aus Mitgliedern der Klassensprecher gebildete Schülerforum gebeten. Von jeder Klassensprechersitzung wird ein Protokoll geschrieben und zur Information von Schülern und Lehrern ausgehängt.

Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule lernen für ihre Interessen einzutreten, indem sie ihre Belange über die Klassensprecher und Schülersprecher in die eigenen und die anderen Gremien der Schule einbringen können. So übernehmen die Schüler in den Abläufen der Schule nicht nur rein organisatorische Aufgaben, sondern tragen selbst wesentliche Verantwortung für die Gestaltung ihres Schulalltags.

Einmal jährlich findet eine Schülervollversammlung statt. Hierzu treffen sich alle Schüler und Lehrer. Die Schülersprecher und Klassensprecher geben einen Rückblick auf ihre Tätigkeiten in der zurückliegenden Zeit und zeigen die Aufgaben für die nähere Zukunft auf.